Jogis Löwen testen demnächst gegen Chile und die Elfenbeinküste. Hierfür hat sich Jogi Löw mit den Herren Hunt, Müller und Kießling ein Trio zum Testspielcasting ausgeguckt, über dessen Berufung sich so mancher ärgern könnte.Die Engländer vielleicht im Falle Hunt. Nach ihrem Werben um den Bremer (→ On the Hunt) mit der englischen Mutter, der nach eigener Aussage, nur für den DFB auflaufen will, haben die Briten insofern auch von Jogi Löw reinen Wein eingeschenkt bekommen haben. Ein gewisser Uli Hoeneß könnte weiter über die Nominierung von Thomas Müller murren, worüber bei TW bereits erschöpfend (→ Über die Kirche im Dorf) gebloggt wurde. Wir behalten erst einmal seinen strengen verbalen Fingerzeig im Sinn: „Früher musste man ein Jahr so spielen, um nominiert zu werden.“
Wäre da noch zu guter Letzt Stefan Kießling, der zu einer Art Martin Max-Verschnitt der Gegenwart auszuwachsen drohte. Es ließ sich durchaus gut an, über die Nichtberücksichtigung des blonden Torjägers aus Leverkusen den Kopf zu schütteln, um damit das gelegentliche Unverständnis über Löws mitunter vorkommenden Berufsungsirrungen im Angriff zu kompensieren. Mit Augenzwinkern gesagt, könnte so mancher Wohnzimmer-Bundestrainer nun ins Grübeln kommen, in welche Wunde als nächstes der Finger gelegt wird.
Ein Vorschlag: vielleicht zurück zur stets reizenden T-Frage? Denn wo hat Löw eigentlich in seinem Aufgebot Robert Enke versteckt? Skandal!






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