Man muss es sich so vorstellen. Matthäus hat Racing auf der Tanzfläche stehen lassen, ist vor die Tür gegangen, um Racing per SMS mitzuteilen, nicht weiter tanzen zu möchten. Das alles, obwohl Matthäus bereits am Wochenende Racings wenig rassiges Spiel auf dem grünen Rasen allein durch seine Anwesenheit befeuern sollte. Glaubt man Stimmen aus Argentinien sollen Racing sogar bereits gewesen, alle vertraglichen Forderungen Matthäus zu erfüllen, inklusive Modelunterstützungsgedöns für Lothars Gattin.
Allerdings soll, wie Matthäus aber dem Kölner Express anvertraute, dass „Gesamtpaket “nicht gestimmt haben. Senor Matthäus wird doch nicht etwa beim Tangotanzen zwischen Tür und Angel jenen Katzenfluch aufgeschnappt haben, der auf Racing gelegen haben soll. Wie das löbliche Fachblog über Argentiniens Fußball Argifútbol jüngst zu berichten wusste, sollen an der endlos anmutenden Periode von 35 Jahren (1966 - 2001) ohne Meistertitel, sieben im Estadio Presidente Peron vergrabene Katzen Schuld gewesen sein, die die Anhänger des Erzrivalen Independiente willkürlich im Stadion vergraben hatten.
Dass es das Lothar Matthäus Racing Team nun nicht geben wird, könnte einen besonderen Grund haben. Senor Matthäus wird doch wohl nicht acht Jahre nach dem letzten Meistertitel im Racing-Rasen die nächste vergrabene Katze vermutet haben. Zum Trost hänge ich einen Racing-Wimpel in die Wimpelecke und bin durchaus erleichtert, in naher Zukunft nicht diesen orakelnden Satz von ihm hören zu müssen: „Ein Lothar Matthäus spricht bald argentinisch.“
Wer Interesse daran hat, die Wimpelromantik bei THOR WATERSCHEI zu unterstützen, der möge ein Foto eines Wimpels seines Lieblingsklubs mit dem Betreff WIMPELECKE an thor-waterschei@web.de mailen.






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