Freitag, 2. Oktober 2009

Olé

Olé ! Mario Kempes, eines der vielen Fußball-Idole Argentiniens, schenkt Diego Maradona (→ Maradonanitis) in einem faz-Interview reinen Wein ein. Ehrlich und amüsant kommentiert Kempes Maradonas Fähigkeiten als Nationaltrainer:

„Auf dem Platz wird deutlich, dass die Spieler nicht verstehen, was er von ihnen verlangt. Vielleicht weiß er aber auch selbst noch nicht genau, welchen Stil er verfolgt. “

Ergo, Maradona weiß als Trainer noch nicht, wo links und rechts sind. Das alles als Trainer jenen Landes, aus dem jener Mann kam, der einst darüber parlierte, dass linker Fußball schön sei und rechter Fußball Titel gewinne. Darauf zum Abschluss ein menottieskes „Olé“.

1 Kommentare:

Kid Klappergass hat gesagt…

"Auf dem Platz hatte es Maradona dank seines Ausnahmetalents selbst auf dem Fuß, schwierige Situationen aus eigener Kraft zu lösen. Als Trainer ist der Einfluss begrenzt."

So sehe ich das auch - Trainer werden überbewertet. Von den ehemaligen Spielern, die nach ihrer aktiven Karriere Trainer spielen, ganz zu schweigen.

Gruß vom Kid