„Machtmensch gewinnt gegen Fußballfachmann“ kommentierte ZEIT.de messerscharf zum Abschied von Didi Beiersdorfer. Die HSV-Granden um Zampano Hoffmann beabsichtigen doch nicht wirklich, den ollen Sergej Barbarez zum neuen HSV-Manager zu machen. Der soll Hoffmann laut der WELT eifrig bei Transfers beraten. Die Frage ist hier, bei welchen?
Bis auf einen eleganten neuen Dress ward im Volkspark dieser Tage recht wenig Neues präsentiert.
HSV-Ikone Manni Kaltz befürchtete etwa in der Hamburger Morgenpost eine Abnickerentscheidung:
„Eine solche Situation hat es beim HSV noch nie gegeben. Früher waren die Kompetenzen klar abgesteckt - und wir hatten Erfolg. Ich weiß nicht, was man beim HSV heute will. Man muss befürchten, dass der neue Manager ein Abnicker wird. Denn wenn er Rückgrat hat, dürfte es neue Probleme geben. Er sollte sich seine Kompetenzen in den Vertrag schreiben lassen.“
Beim HSV scheint dieser Tage jedenfalls alles möglich zu sein. Womöglich wiegt das Ende der Beiersdorfer-Ära schwerer als die ganzen Pleiten im Frühling gegen Werder Bremen. Allmählich bekommt man Angst um Uwe Seeler.
Donnerstag, 25. Juni 2009
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