Sonntag, 31. Mai 2009

Endspiel

Es hatte nach dem Abpfiff des Pokalfinales durchaus etwas Elektrisierendes, als Frank Baumann nach dem Endspiel seiner Karriere sozusagen im Rahmen seiner letzten Diensthandlung als Bremer Spielführer den güldenen Pott in den Berliner Abendhimmel stemmte. Wie landauf landab in den Gazetten zu lesen war, geht der Kapitän von Bord.

Bisweilen fällt es schwer, sich an eine Bremer Partie mit Baumann zu erinnern, in der er nicht seine Numero 6 und die Bremer Kapitänsbinde getragen hat. Ballkünstler Diego wird man auf den ersten Blick im Bremer Spiel sicherlich eher vermissen. Baumann, der unauffällige Defensivallrounder vom unaufgeregten Schlage Carsten Ramelows, wird Werder gewiss genauso fehlen. Daher sei auf die treffende Charakterisierung Baumanns auf der Werder-Homepage verwiesen:

„Man könnte meinen, es wären Schwächen. Doch das Gegenteil ist richtig: die zurückhaltende Art, der unspektakuläre Fußball – es sind die Dinge, die Frank Baumann so wertvoll machen. Er ist bei Werder nicht für die große technische Kunst zuständig, doch sein unermüdlicher Dienst für die Kollegen, seine Aufmerksamkeit und seine Initiativen für Werders Spiel sind unverzichtbar.“

Demnächst wird Baumann zum Assistenten von Werder-Manager Klaus Allofs avancieren, hierfür an den neuen T(h)or der Woche alles Gute!

2 Kommentare:

gses hat gesagt…

Ich kann mich an eine Partie erinnern: Als er 1999 4 Minuten vor Schluss die größte Torchance für den FCN aller Zeiten vergab, und somit den Abstieg besiegelte. Aber ich habe ihm längst verziehen ;-)

Anonym hat gesagt…

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