Samstag, 15. November 2008

My Arsenal # 23: Arsène, ärgere dich nicht!

Arsenals gibt es in der weiten Welt des Fussballs viele. Unter anderem Arsenal Kiew, Arsenal Tula, Arsenal Berekum aus Ghana oder Arsenal de Sarandì aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires entstanden in Gefolgschaft des ehrwürdigen Arsenal Football Clubs aus London, der allerdings und das weiß nicht nur Nick Hornby das einzig wahre Arsenal ist…

Arsenal London besitzt in dieser Saison wahrlich die Qualitäten einer Wundertüte. Wurde am vergangenen Samstag beim bravourösen 2:1-Heimsieg gegen Manchester United (→ Nas(s)ri gemacht) noch gemeinhin mit Zunge geschnalzt und schossen die von Arsene Wenger unter der Woche im englischen Ligapokal losgelassenen Young Guns gegen Wigan noch ein Kanonade feinsten Fußballs ab, gab es heute nach den 90 Minuten gegen Aston Villa im Emirates Stadium lange Gesichter.

Dieses Emirates Stadium, als Bollwerk bekannt, eroberte Villa locker und leicht mit Zwo zu Null. Und all das gegen Arsène Wengers erste Garde, die noch Rooney, Ronaldo und Konsorten das Fürchten gelehrt hatte. Für Arsenal ist die Pole Position in der Premier League mit mittlerweile neun Zählern Rückstand schon fast Lichtjahre entfernt.

Dabei hatte Arsenals legendärer Eisenfuß Nigel Winterburn unlängst in seiner Mittwochs-Kolumne in der Islington Gazette davon geschwafelt, dass Arsene Wenger momentan fast nichts falsch machen könne. Doch Konstanz lässt sich schließlich nicht herbeireden. Auch nicht von Monsieur Wenger. Daher: Arsène, ärgere dich nicht.

Arsenal London - Aston Villa 0:2 (0:0))
Emirates Stadium London: 60.046 Zuschauer

Tore 0:1 Clichy (70.), 0:2 Agbonlahor (80.)

Arsenal: Almunia, Sagna (ab 71. Toure), Gallas, Silvestre, Clichy, Walcott, Fabregas, Denilson, Nasri, Diaby (ab 61. Adebayour), Bendtner (ab 68. Vela)

Aston Villa: Friedel, Cuellar, Laursen, Davies, Luke Young, Ashley Young, Sidwell, Petrov, Barry, Milner, Agbonlahor

1 Kommentar:

Lars hat gesagt…

Das Emirates Stadion ist wirklich schon eine Nummer für sich, aber ich schätze mal, dass es nie eine Tradition und ein Mythos rund um dieses Bauwerk geben wird, wie man es von anderen Traditionsstadien kent. Mittlerweile gibt es ja mehrere Emirates-Stadien und vielleicht kommen ja auch noch ein paar hinzu. Durch so ein breites Sponsoring gehen die individuellen Vereinsmythen natürlich ein wenig verloren.