Was macht eigentlich...Allan Simonsen? Angeblich lässt es sich der Dänen-Floh, der einst in den wilden Siebzigern bei Borussia Mönchengladbach zum Superstar avancierte und sich durch glorreiche Bökelberg-Jahre für noch höhere Weihen beim FC Barcelona empfahl, zurzeit in Spanien gut gehen.Simonsen, dem Relikt jener Glanzzeiten und Mitglied von Borussias Jahrhundertelf, wird wohl nicht gerade warm ums Herz werden, wenn er sich den Zustand seiner guten alten Borussia anschaut oder diesen von der Bundesligatabelle ablesen sollte.
Jos Luhukay ist nach sieben Spieltagen andauernder Personal- und Systemkarussellfahrt längst entlassen, weshalb dem Bundesligaaufsteiger zurzeit ganz schön die Felle wegschwimmen. Wer weiß, ob ein Ziege mit seiner Unerfahrenheit alleingelassen im Fohlenstall diesen nicht endgültig zum Bersten bringt. Mit einem Augenzwinkern gesagt ist da wohl Entwicklungshilfe gefragt. Die könnte halt jener Allan Simonsen gewährleisten. So genannte Entwicklungshilfeerfahrung hat der Däne freilich schon zu Genüge in über zehnjähriger Tätigkeit als Nationaltrainer auf den Faröer-Inseln und in Luxemburg gesammelt.
Wenn diese Erfahrung selbst im unwahrscheinlichsten Fall nicht ausreichen sollte, bietet sich darüberhinaus an, Simonsen als Assistenten einen weiteren Entwicklungshelfer an die Seite zu stellen. Ein besonders geeigneter Kandidat belebt z. B. mit Terrier-Gebell im Stakkato zurzeit den Fußball Aserbaidschans. Sofern man dieser Entwicklungshelfer-Variante (aus Borussias Jahrhundertelf) im Gladbacher Fohlenstall allerdings die Türe verschließen würde, stünde man im Fohlenstall wohl nur noch vor der Option „Entwicklungshilfe Extrem“.
Doch bei angeordneter Aufnahme der Verhandlungen mit Maccabi Netanya betreffend des Wechsels des dort beschäftigten deutschen Trainers würde im Gladbacher Fohlenstall vermutlich nicht nur die Ziege meckern. Daher kann es nur heißen: Allan Simonsen calling...






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