Montag, 1. September 2008

Ende des Kahnsinns

Oliver Kahn ist beim FC Bayern eigentlich bereits Geschichte. Morgen packt der Titan in seinem Abschiedsspiel jedoch noch einmal die Handschuhe aus, um in der Allianz Arena hoffentlich ohne Ohrengebeiße oder sonstige Kalamitäten „Servus“ zu sagen. THOR WATERSCHEI lässt es sich daher nicht nehmen in seiner Rubrik ELEVEN, anlässlich des Kahn-Abschieds elf Erfolgsformeln des mitunter schier „kahnsinnig“ erscheinenden Torstehers (→ Ich und Ich) mit den semmelblonden Haaren aufzulisten:

1. „Weiter, immer weiter.“
2. „Ich habe kein Problem damit, der Arsch zu sein.“
3. „Es ist schon verrückt, was der Fußball aus mir macht.“
4. „Eier, wir brauchen Eier.“
5. „Die gegnerischen Fans hätten mich mal bejubeln müssen, um mich mal zu verunsichern.“
6. „Ich rotiere höchstens, wenn ich Opfer des Rotationsprinzips werde.“
7. „Der Wille versetzt Berge – aber nur, wenn die Leidenschaft stimmt...“
8. „Der Wille treibt mich an, mich zu disziplinieren und zu perfektionieren...“
9. „Wer besser sein will als der Durchschnitt, braucht dazu ein gewisses Maß an Besessenheit.“
10. „Wo es keine Angst gibt, da gibt es auch keine Herausforderung.“
11. „Ich werde bald 40 Jahre, und da wird es langsam Zeit, mal was anderes in seinem Leben zu machen, als sich die Bälle um die Ohren schießen zu lassen.“
Einem gewissen Nico Patschinski dankt TW für seine dereinst als Handlungsanweisung gesprochenen weisen Worte an seine Stürmerkollegen in der weiten Welt des Fußballs, die das liebenswerte Tier (Thomas Brdaric) mittlerweile nicht mehr zu fürchten brauchen: „Es gibt Schöneres, als auf Oliver Kahn zuzulaufen. Auf jeden Fall sollte man nicht versuchen, ihn zu verarschen. Am besten ist: Einfach reinschieben und schnell wegrennen beim Torjubel. Das ist die sicherste Variante.“ In diesem Sinne, auf Wiedersehen Herr Kahn!

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