Montag, 25. August 2008

Reif fürs Multitasking

Der Samstag besitzt im Fußball beinahe sakrale Bedeutung. THOR WATERSCHEI pickt sich regelmäßig in seiner Rubrik SATURDAY ein samstägliches Spiel aus der weiten Welt des Fußballs heraus. Heute: Die verbale Sternstunde von „Kommentatorenzeus“ Marcel Reif, während des samstäglichen Gastspiels von Schalke 04 bei Werder Bremen.

84. Spielminute im regenerischer Bremen. Die Anzeigetafel des Weserstadions zeigt den Stand von eins zu null für Werder. Und Marcel Reif? Na klar, kommentiert den Schlagabtausch, wie gewohnt aus spitzem Winkel und mit ebenso spitzer Zunge. Da Reif bekanntlich nicht auf den Mund gefallen ist, kann er natürlich auch schimpfen wie ein Rohrspatz und ließ sich verbal frei nach den Worten von 11 FREUNDE gegenüber einem Journalistenkollegen mit Konfirmandenblase, der ihm die Sicht versperrte, „etwas gehen“. Wer also von Herrn Reif ein zischendes „Wir arbeiten - schleich dich, lass mich gucken. - Arsch“ vernimmt, hört richtig.

Nicht vergessen sollte man bei allem kleinkariertem Echauffieren allerdings, dass Herr Reif den von ihm sorgsam zu kommentierenden Schalker Ausgleichstreffer von Herrn Westermann in Minute 85 offenbar, wie sacht man so schön, schon „im Urin hatte“ und ihm während des ganzen Lavierens für den Tagesspiegel bis circa Viertel nach Fünf zusätzlich noch seine informative LIVE AUS DEM STADION-Kolumne brühwarm aus der Feder fließen musste. Reif fürs Multitasking muss man da wohl anerkennend resümieren...




* Linktipp für Dreizwoeins Möchtegern-Kalle Rummenigges, die sich reif genug für Reif finden und nebenbei genügend Taler im Portemonnaie haben...

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