Montag, 7. Juli 2008

Losglück und eine rote Nase

Pokalpaukenschlag in Nordhorn. Dank Glücksfee Steffi Jones empfängt die in der deutsch-niederländischen Grenzstadt ansässige fünftklassige Eintracht in Runde eins des ehrwürdigen DFB-Pokals das große Werder Bremen. Grund genug für Eintracht-Edelfan Uwe Strootmann die während des Eintracht-Sommerfestes verfolgte Pokal-Auslosung im TW-Gästeblock noch einmal kurz Revue passieren zu lassen.

Losglück und eine rote Nase. Das sind die Erkenntnisse der gestrigen Pokalauslosung am Nordhorner Heideweg. Das TV-Gerät stand oben auf der Empore zum Clubhaus, so dass die ca. 200 interessierten Beobachter mit Blick auf den Bildschirm auch in die gleissende Sonne schauen mussten.

Aber diese „Qualen“ nahmen wir doch gern auf uns. Tontechnisch eher suboptimal begann die Auslosung mit der ersten Kugel, die da gleich hieß „SV Eintracht Nordhorn“....banges Warten, der Blick auf das zweite Vereinsenblem und die Kugel hieß „SV Werder Bremen “. Der Rest ging dann im Jubel unter. Der SV Werder Bremen ist ein schönes Los.

Das Stadion wird voll, es entsteht nicht ganz der Hype, den die Bayern verursachen würden und für einen kurzen Moment waren wir alle wieder unter dem aufstrebenden „E“ vereint. Mit Blick auf die ganzen „Baustellen“ beim SV Eintracht ein verdienter Moment für alle, denen der Verein noch etwas bedeutet. Stunden zuvor beim Sommerfest wirkte das nämlich noch anders: So wenig Besucher waren da, das tat mir schon in der Seele weh.

Ob Uwe Strootmanns Eintracht der Schaaf-Herde ein Schnippchen hat schlagen können, lässt sich Anfang August sicherlich in seinem Blog „Im Schatten der Tribüne“ nachlesen.

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