Dienstag, 10. Juni 2008

Waterloo

Die Weise „Modern ist, wenn man gewinnt“ hat im Zitatenschatz von Otto Rehhagel bekanntermaßen seinen festen Platz. Bereits während des unansehnlichen Euro Null Acht-Auftaktkicks der griechischen Europameister gegen biedere Schweden fragte sich ARD-Kommentator Steffen Simon, zurzeit vom Kritikanteil her ja quasi der Berti Vogts der Reportergilde, was denn sei, wenn Charisteas & Co. nicht gewännen. Tja, mit modernem Spiel hatte das Betonanrühren der reaktionären Rehakles-Riege bei ihrer 0:2-Pleite, in der Schwedens nimmermüder Henke Larsson (→ Alter Schwede Reloaded) entscheidend die Strippen zog und Super-Zlatan ja brav den Führungstreffer auflegte, wenig zu tun.

Zum Trost* für Rehhagels Recken nach ihrem Salzburger Waterloo kann sich THOR WATERSCHEI nun ein bißchen ABBA nicht verkneifen. Ebenso wie Herr Netzer war TW übrigens heilfroh, dass das zähe Geplänkel auf dem Rasenrechteck in der Mozartstadt nich länger als 90 Minuten gedauert hat.



*Der Tröstetusch wird natürlich auch ein bißchen dem armen Steffen Simon gewidmet.