Sonntag, 22. Juni 2008

Arte et labore

Wenn der gute alte Paul Ince demnächst seinen Dienst als Coach der Blackburn Rovers antreten wird, ist der erste dunkelhäutiger Skipper der „Three Lions“ natürlich ebenso dem ehrwürdigen Vereinsmotto der Rovers „Arte et labore“ verpflichtet wie sein walisischer Vorgänger und Ex-Mitspieler Mark Hughes. Ince wird daher versuchen, sein Tun im Ewood Park zu Blackburn ganz der Kunst und der Arbeit zu widmen.

Hughes selbst hat zwar kein überschäumendes Erbe in den Midlands hinterlassen, welches Ince zu hegen und pflegen hat. Denn so richtig durchgestartet ist der Traditionsklub in den vergangenen Jahren nicht und konnte daher auch nicht die Phalanx der „Fab Four“ der Premier League durchbrechen. Vielmehr richteten sich die Rovers dort im gesicherten Mittelfeld ein. Aber vielleicht gelingt es ja gerade Ince, den einstigen Wasserträger von Paul Gascoigne sie wieder zurück in höhere Gefilde zu lotsen.

Weil als Meistermacher hat sich der mittlerweile 40-Jährige in der letzten Saison bei den viertklassigen Milton Keynes Dons immerhin schon bewährt und den Retortenklub in die englische Drittklassigkeit geführt. Doch selbst wenn dieses Experiment schief laufen sollte, wird man Ince, dem neuen T(h)or der Woche, allerdings eines nicht mehr nehmen können. Dass er nach dem Erhalt der Kapitänsehren in der englischen „Squad“ ebenso zum ersten dunkelhäutigen Engländer avanciert ist, der einen Klub aus der Premier League coacht.

Über den T(h)or der Woche

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