Montag, 5. Mai 2008

My Arsenal # 17: Last twenty minutes

Arsenals gibt es in der weiten Welt des Fussballs viele. Unter anderem Arsenal Kiew, Arsenal Tula, Arsenal Berekum aus Ghana oder Arsenal de Sarandì aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires entstanden in Gefolgschaft des ehrwürdigen Arsenal Football Clubs aus London, der allerdings und das weiß nicht nur Nick Hornby das einzig wahre Arsenal ist…

Goodbye Arsenal. Jens Lehmann absolvierte gestern für Arsenal London sein letztes Heimspiel im Emirates Stadium. Arsene Wenger wechselte „Mad Jens“ für die letzten 20 Minuten im Premier League-Spiel Arsenals gegen Everton ein, damit Arsenals Fans sich gebührend von Lehmann verabschieden konnten und huldigte nach dem Match noch einmal seinem langjährigen deutschen Keeper:

„Er hat sich die Ovationen verdient. Wir haben großen Respekt vor ihm, weil er in den fünf Jahren bei Arsenal immer zu hundert Prozent Profi war.“

Lehmann war mit Arsenal nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund anno 2004 jeweils einmal englischer Meister und Pokalsieger und erreichte zudem mit den Gunners 2006 das Champions League-Finale, das Arsenal gegen den FC Barcelona mit 1:2 und welches für Lehmann persönlich nach seinem frühen Platzverweis wegen einer Notbremse tragisch endete.

Der Spanier Manuel Almunia, an dem sich viele Geister schieden, hatte Lehmann zu Anfang dieser sich dem Ende zuneigenden englischen Saison den Rang abgelaufen und sich bis zuletzt davor gefürchtet, dass Lehmann ihn dafür hassen könnte. Doch dieser Spuk, werter Senor Almunia, ist nun wohl endgültig vorbei.

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