Freitag, 18. April 2008

Kobra übernehmen sie!

Was macht eigentlich...Jürgen „ Kobra“ Wegmann. „Giftigster als die giftigste Kobra.“ Das war einst der Leitspruch des Ex-Torjägers, der in den Achtzigern und Neunzigern den Dress von Schalke 04, Borussia Dortmund und Bayern München trug und die weite Welt des Fußballs phasenweise mit denkwürdigen Weisheiten à la „erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu“ bereicherte. So richtig angebissen hat die aus Essen stammende „Kobra“ nach ihre Karriereende als Profikicker nicht mehr so richtig. Sukzessive erlitt Wegmann in seiner Post-Profikarriere, inklusive fast aller Spirenzien, Schiffbruch, verlor seine Beschäftigung als Lagerist im BVB-Fanshop und ward zuletzt fast mittellos.

In seiner Not fand Wegmann mit Bayern-Manager Uli Hoeneß nun einen Helfer, der ihm wieder etwas Boden unter die Füße schob und seinen Ex-Stürmer, der anno 1988 bekanntlich von Uli Stein eine legendäre Backpfeife erhielt, eine Anstellung im Bayern-Fanshop im CentrO in Oberhausen verschaffte. „Ich lebe, weil die Bayern mich ins Leben zurückgeholt haben“, so Wegmann, der Hoeneß per Telefon um Hilfe gebeten hatte: „Nehmen Sie mich bitte wieder mit ins Boot.“ Wenn man sich also demnächst im Centro tatsächlich nen Bayern-Schal leisten will, könnte es also heißen: Kobra übernehmen sie.

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