Samstag, 23. Februar 2008

Für Gazza

Es ist eine ganz dunkle Zeit Englands Fußball-Ikone Paul Gascoigne. Dessen einst so hell leuchtender Stern ist im Laufe der abgelaufenen Woche weiter verblasst, nachdem Gazza in dem Nobelhotel Malmaison in Gateshead nahe Newcastle wieder einmal "in trouble" war. Dort residierte Gazza sein Kurzem und hatte sich im Malmaison von seiner nicht allzu vornehmen Seite gezeigt. Zum einen hatte der Kindskopf den Feueralarm ausgelöst und war daraufhin verhaftet worden und wurde mittlerweile sogar auf die Intensivstation der psychiatrischen Abteilung einer Klinik in der Nähe von Darlington eingewiesen.

In den Monaten zuvor war Gazza zum anderen, der in seinem Zimmer tagelang Alkohol und Drogen konsumiert haben soll, ebenfalls mit bizarrem Verhalten in dem Hotel aufgefallen. So soll er sich das Wort "mad" auf die Stirn geschrieben haben und sich außerdem rohe Leber auf sein Zimmer bestellt haben, die er stets am Tag darauf verdrückte. Gesellschaft geleistet haben Gazza, der schon immer als schräger Vogel galt, dabei batteriebetriebene und mit einem Sprachchip ausgestattete Plüsch-Papageien, den Gazza obszöne Wörter beigebracht hat und mit denen er Hotel-Gäste belästigte.

Vor dem morgigen Endspiel um den englischen Ligapokal, den Carling Cup, zwischen Chelsea und Tottenham stimmte unterdessen Tottenhams Robbie Keane mit Blick auf White Hart Lane-Hero Gascoigne seine Mitspieler auf das Finale ein: „Lasst uns für Paul den Carling Cup holen.“ Zumindest erhält der Careless Cup dann eine besondere Bedeutung. Auch wenn Gazza einen möglichen Finalsieg Tottenhams zurzeit nicht wirklich mitbekommen dürfte...

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