Dienstag, 20. November 2007

Torero

Mario Gomez, der Torjäger des VfB Stuttgart ist schon ein komischer Schwabe. Geizt so gar nicht mit Toren und ebenso nicht mit außergewöhnlichem Torjubel. Der Sohn eines spanischen Vaters firmiert sich Treffern in gegnerische Gehäuse gern zum Torero, was im vergangenen Sommer sogar eine aus Turin stammende ehrwürdige Alte Dame bis ins Schwabenland wackeln ließ.

Senior Gomez Garcia erhielt allerdings nun ob seines Torjubels Post von der Tierschutzorganisation PETA, die seine Torero-Geste ausdrücklich missbilligte und Gomez aufforderte, dass er sich doch bitte vom Stierkampf distanzieren und seine bedingungslose Tierliebe beteuern möge.

Gomez nahm die PETA anschließend allerdings nicht verbal auf die Hörner und bekundete vielmehr brav, sehr wohl ein Tierfreund zu sein. Ob er dennoch nach seinem womöglich nächsten Treffer morgen Abend gegen Wales wieder für die PETA ein Rotes Tuch wird? Wie folgerte die WELT heute auf ihrer Internetseite - Greenpeace hätte seinerzeit Bruno Labbadia nach seinen berüchtigten Sägen ja auch nicht zum Schutz des Regenwaldes verhaften lassen.

Würde Gomez übrigens gegen die Waliser, in Britannien beinahe ehrfurchtsvoll infolge ihres Wappentieres Dragons genannt, sofern er das Siegtor schießen würde, dadurch ebenfalls zum Drachentöter?

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