Sonntag, 25. November 2007

Schwarze Revolution

In diesem kleinen Fußball-Blog wird es heute semipolitisch. Denn in der Ukraine ist es mal wieder Zeit für eine Revolution. Nicht, dass die einstige orangene Revolution ihren Glanz schon verloren hätte. Nein, bei Dynamo Kiew, dem fußballerischen Vorzeigeobjekt der Ukraine hat Oleg Luschni, der inzwischen der vierte Trainer Dynamos seit dem Sommer ist, eine Revolution angekündigt bzw. hält diese dem Vernehmen nach bei dem amtierenden Meister des ehemaligen UDSSR-Staates für unvermeidbar.

Luschni plant , um in der Farbenlehre zu bleiben, offenbar aber keine orangene Revolution. Sondern, wenn man so will, eine schwarze. Verkündete Luschni doch eine "schwarze Liste" zu haben. „Lassen sie es mich offen sagen: Ich habe so etwas wie eine schwarze Liste von Spielern, die nicht den Ansprüchen von Dynamo genügen.“ Das sei laut Luschni im Übrigen die halbe Mannschaft. Neben der fehlenden Erfolge Kiews in der heimischen Meisterschaft, war Dynamo vor allem in der Champions League-Gruppephase, vor allem bei Manchester United gehörig unter die Räder gekommen.

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