Freitag, 23. November 2007

Großer Brückenbauer?

Leidet Roberto Donadoni, Italiens Nationaltrainer, nach der geglückten Qualifikation seiner Italiener für die Euro 2008 etwa unter Größenwahn?

Der einstige Mittelfeldstratege des AC Mailand verglich seine Entwicklung als Verantwortlicher der Squadra Azzurri mit Papst Benedikt XVI.: "Ich möchte nicht blasphemisch klingen, aber die Geschichte von Benedikt XVI. ähnelt in gewisser Hinsicht meiner. Benedikt XVI. wurde nach dem unvergesslichen Pontifikat von Johannes Paul II. ernannt, als alle noch den polnischen Papst im Herzen hatten. Ich habe die Führung des Nationalteams zur allgemeinen Überraschung nach der Ära von Marcello Lippi übernommen, der gerade die WM gewonnen hatte."

Für ihn sowie für den Papst habe es ständig Vergleiche mit ihren Vorgängern gegeben, doch Donadoni merke, dass die Leute ihn und den Papst jetzt kennengelernt hätten. Neue Brücken zu den ins Abseits geratenen italienischen Fußball-Ikonen Alessandro Del Piero und dem zurückgetretenen Franceso Totti konnte Signore Donadoni aber trotz der glücklichen Qualifikation bisher nicht bauen.

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