Dienstag, 18. September 2007

My Arsenal # 6: Wie die Made im Speck

Arsenals gibt es in der weiten Welt des Fussballs viele. Unter anderem Arsenal Kiew, Arsenal Tula, Arsenal Berekum aus Ghana oder Arsenal de Sarandì aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires entstanden in Gefolgschaft des ehrwürdigen Arsenal Football Clubs aus London, der allerdings und das weiß nicht nur Nick Hornby das einzig wahre Arsenal ist…

Außer für den armen Jens Lehmann lässt es sich bei Arsenal London zurzeit ganz gut leben. In der Premier League geniesst man im englischen Spätsommer den Platz an der Sonne, Arsene Wenger hat sich den Gunners für weitere drei Jahre verschrieben und obendrein mischen die jungen Kanoniere aus dem Norden Londons auch wieder in Champions League mit. Im Zuge dieser ganzen schönen Ereignisse wächst und gedeiht wieder der Name des Arsenal Football Clubs, der zudem im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz von 263 Millionen Euro machte, weiter und weiter.

Mit Arsenals Namen schmückt sich dem Anschein nach ebenfalls gerne der Russe Alisher Usmanow, der seinen seinen Aktienanteil an Arsenal aufgestockt hat. Nach einer Mitteilung an die Londoner Börse am Dienstag besitzt Usmanows Holding Red and White nun 21 Prozent der Aktien des Vereins aus London. Eine Übernahme des Premier-League-Clubs steht laut Präsident Peter Hill-Wood aber nicht bevor.

Usmanow, ist nach Danny Fiszman (24 %), einem in Genf beheimateten Diamantenhändler, zweitgrößter Aktionär des Klubs und scheint sich in London nicht nur wegen seines erworbenen Arsenal-Anteils mittlerweile wie die Made im Speck zu fühlen. Beim Auktionshaus Sotheby's erstand er die Kunstsammlung des verstorbenen Cellisten Rostropowitsch, bevor die Meisterwerke unter den Hammer kamen.

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