Montag, 24. September 2007

Surfergrüße im Regen

Ist der Ruf erst goutiert, lebt's sich dann wirklich ungeniert? Diese Frage könnte man einem gewissen Ronaldinho dem Anschein nach mit Fug und Recht gerade stellen. Machte der Brasilianer mit dem Überbiss in letzter Zeit doch eher von selbst aufgestellten Bestenlisten als von Tricks, Toren und Titeln von sich reden, treten dieser Tage obendrein Gerüchte auf, nach denen Barcas Nummero Zehn vor allem im Nachtleben von Barcelona ausschweifend sein Unwesen anstelle von gegnerischen Strafräumen treibt.

Ob der gute und sonnenverwöhnte Ronaldinho weiß, das alles im (Fussballer-)Leben seinen Preis hat? Denn nachdem ihn Frank Rikjkaard zu seinem Leidwesen zuletzt öfters auswechselte und kürzlich gegen Sevilla gar nicht erst in den Barca-Kader berief, soll Ronaldinho sich angeblich mit dem amtierenden T(h)or der Woche, Roman Abramowitsch, über einen Wechsel nach London einig sein. Dort würde er sicherlich gut bezahlt für Surfergrüße im blauen Chelsea-Dress. Doch ist Londons Regen für Ronaldinho tatsächlich diesen Preis wert?