Sonntag, 9. September 2007

Ladehemmung

In den Tagen vor dem deutschen Gastspiel in der EM-Quali in Wales machte ein Waliser besonders von sich reden. Freddie Eastwood hieß dieser mit bürgerlichen Namen und gehört,wie wir seit gestern wissen, den profunden ethnischen Kenntnissen von ZDF-Kommentator Bela Rethy sei Dank, der Volksgruppe der Roma an.

Eastwood, nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem großen Clint ist und einmal für seinen alten Klub Southend Manchester United mit einem satten Schuss aus dem englischen Ligapokal schoß, tönte in den Tagen vor dem deutsch-walisischen Duell in Cardiff, dass er Jens Lehmann, der stets für einen Aussetzer gut sei, ein Ei ins Nest legen wolle.
„Wenn man meine Form und seine Form vergleicht, dann freue ich mich definitiv jetzt schon auf meine Chancen“.
„Wenn ein Torwart Fehler macht, dann kann das enorme Auswirkungen auf ihn haben. Deswegen müssen wir ihn unter Druck setzen. Lehmann ist zwar ein guter Torwart, aber er hat immer wieder Aussetzer.“
Während des müden 2:0-Siegs der Deutschen verlebte Lehmann allerdings einen überaus ruhigen Abend. Von dem guten Freddie war eigentlich kaum was zu sehen. Vielleicht sollte Freddie es seinem Namensvetter Clint gleichtun, der als „Dirty Harry“ die Klappe hielt, ruhigen Blute seines Schüsse abgab und dann sogar seine anvisierten Ziele traf. Freddie Eastwood, der neue T(h)or der Woche...

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