Dienstag, 11. September 2007

Eine Ode auf Gigi Riva

Die Kluft zwischen arm und reich wird auch in der weiten Welt des Fußballs gerne beschrien. Vor allem die reicheren Klubs würden immer reicher, wohingegen die ärmeren Vereine zumeist ums finanzielle Überleben kämpfen müssen. Das ist im Übrigen auch im Land des Weltmeisters so, in dem die berüchtigte Schere stets weiter auseinandergeht. Ein blasser Brasilianer namens Kaka kassiert beispielsweise mit seinem jährlichen Salär von sechs Millionen Euro netto bei Milan mehr als der gesamte Kader des sardischen Traditionsvereins und Liganachbarn US Cagliari, der rund elf Millionen Euro, brutto wohlgemerkt, an Gagen in seinen Kader investiert.

So wird der nicht besonders reiche Verein von der Insel Sardinien zwar über die finanziellen Ungerechtigkeiten des Fußballlebens wehklagen und im gleichen Atemzug sicherlich auch in diesem Jahr eine Ode auf den legendären Gigi Riva, den wohl größten Kicker in der Geschichte des Klubs, anstimmen. Denn der gute Gigi verirrte sich zu seinen besten Zeiten nie in die Fänge der reichen und im italienischen Süden nicht gerade heißblütig geliebten Vereine aus Italiens Norden.

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